EPI Stiftung: Klarheit im Immobilienportfolio

Bianca Brici-Spaar
Product Manager Stratus

Die Schweizerische Epilepsie-Stiftung steuert seit mehr als zwei Jahren einen vielfältigen Gebäudebestand mit Stratus 7.x. Die Übersicht über das Immobilienportfolio hat sich dadurch deutlich verbessert. Künftig soll Stratus zur zentralen Steuerungsplattform ausgebaut werden.

Im Bild: Frank Wadenpohl (l.), Gabriela Arias und Christoph Hirter
  • Das Unternehmen:
    Mehrspartenunternehmen, in dem 1'000 Mitarbeitende Dienstleistungen im Gesundheits-, Sozial-, und Bildungswesen erbringen, insbesondere für Menschen mit Epilepsie oder anderen neurologische Erkrankungen.
  • Das Immobilienportfolio:
    Parkartiges Areal mit eng aufeinander abgestimmten Gebäuden für Diagnostik, Therapie und unterschiedliche Wohnformen; bauliche Struktur bildet Behandlungspfade ab und erfordert bei Anpassungen eine hohe Abstimmung mit dem klinischen Betrieb
  • Die Stratus-Nutzung:
    Einstieg über systematische Zustandsbewertung, Aufbau eines integrierten Investitions- und Multiprojektmanagements; Zielbild: durchgängige Abbildung aller Projekte und Planungsprozesse in Stratus bis 2027
  • Version: Stratus 7.x Standard PLUS; seit dem 2. Quartal 2024 im Einsatz

 


 

Die Schweizerische Epilepsie-Stiftung ist ein Mehrspartenunternehmen, in dem 1'000 Mitarbeitende Dienstleistungen im Gesundheits-, Sozial-, und Bildungswesen, insbesondere für Menschen mit Epilepsie oder anderen neurologische Erkrankungen, erbringen.

 

Dazu gehören das EPI WohnWerk, die EPI Spitalschule, die EPI Zentralen Dienste, die Oberstufenschule Lengg, die Schenkung Dapples und die Klinik Lengg AG. Innerhalb eines weitläufigen, parkähnlichen Areals verfügt die Stiftung über einen hinsichtlich Entstehungszeit und Nutzungsform vielfältigen Gebäudebestand.

 

Die Betriebsliegenschaften dienen den Stiftungsbetrieben zur Erfüllung ihrer Leistungsaufträge und sind gezielt auf die Anforderungen der einzelnen Bereiche ausgerichtet. Sie unterstützen effiziente, vernetzte Behandlungs- und Betreuungsprozesse und bilden damit eine zentrale Grundlage der Leistungserbringung. Ergänzend umfasst das Immobilienportfolio Wohnliegenschaften auf dem Areal sowie in der näheren Umgebung. Diese Wohnhäuser werden insbesondere an Mitarbeitende der Stiftung vermietet.

 

Ausgangspunkt: Viele Daten, aber kein zusammenhängendes Bild

Die immobilienbezogene Investitionsplanung der EPI-Stiftung basierte lange auf Excel. Alle Gebäude, Massnahmen und Kostenschätzungen wurden manuell erfasst und gepflegt. Mit zunehmender Grösse des Immobilienportfolios führte das zu typischen Problemen: fehlende Transparenz über die laufenden und geplanten Projekte, doppelte Datenhaltung bei gleichzeitig inkonsistenten Informationen.

 

Zudem waren Zustandsdaten, Kosten und Massnahmen nicht miteinander verknüpft. Entscheidungsgrundlagen mussten jeweils neu aufbereitet werden. Es handelte sich um einen zeitintensiven Prozess mit begrenzter Aussagekraft, der kostbare personelle Ressourcen band.

 

Entscheidung für ein zentrales, durchgängig integriertes System

Die Verantwortlichen suchten für die strategische Steuerung ihrer Immobilien gezielt nach einer Lösung, die technologisch und funktional dem aktuellen Stand entspricht und langfristig mit den eigenen Anforderungen mitwachsen kann. Stratus war den Verantwortlichen bereits aus früheren beruflichen Zusammenhängen bekannt. Eine Weiterentwicklung einer vorhandenen Excel-Lösungen wurde als theoretisch denkbare Alternative verworfen.

 

Ausschlaggebend für die Entscheidung für eine professionelle Software-Lösung war der Anspruch, ein durchgängiges, integriertes System aufzubauen, um die erkannten Limitierungen aufzulösen, um das Immobilienportfolio-Management robust und zukunftsfest aufzustellen sowie strategisch zu verankern.

 

Projekte, Zustände und Kosten werden jetzt zusammenhängend betrachtet

Seit dem zweiten Quartal 2024 ist bei der EPI-Stiftung Stratus 7.x Standard PLUS im Einsatz. Im ersten Schritt liegt der Fokus auf der Bewertung des baulichen Zustands der Gebäude. Parallel wird die Einführung des Investitionsplaner vorbereitet, der bis Ende 2026 als zentrales Werkzeug für Projektplanung und Ressourcensteuerung etabliert werden soll.

 

Bereits in dieser frühen Phase zeigt sich der Mehrwert einer zentralen Plattform: Projekte, Zustände und Kosten lassen sich dank Stratus erstmals zusammenhängend betrachten. Besonders im Multiprojektmanagement entsteht eine neue Qualität der Übersicht. Abhängigkeiten, Prioritäten und Ressourcenkonflikte werden sichtbar und damit steuerbar. Dabei hat das Immobilienteam von den Best-Practice-Beispiele aus anderen Organisationen gelernt.

 

«Wir mussten das Rad nicht neu erfinden, sondern konnten von den Erkenntnissen anderer Organisationen profitieren und diese auf unsere Bedürfnisse anpassen», sagt Frank Wadenpohl, Leiter Immobilien bei der Schweizerischen Epilepsie-Stiftung. 

 

Dank Stratus mehr Transparenz und bessere Steuerbarkeit

Die EPI-Stiftung befindet sich noch in der Transition. Trotzdem sind bereits erste Veränderungen spürbar. Die Zusammenführung zuvor getrennter Datenquellen und Hilfsmittel schafft eine belastbare Grundlage für Planung und Abstimmung. Informationen sind konsistenter verfügbar, die Übersicht über das gesamte Immobilienportfolio hat sich bereits deutlich verbessert.

 

Ein konkretes Beispiel ist die integrierte Sicht auf alle laufenden Projekte: Statt isolierter Einzelbetrachtungen entsteht ein Gesamtbild, das Priorisierung und Koordination überhaupt erst ermöglicht.

 

«Wenn der Überblick über die vielfältigen Abhängigkeiten, Ressourcen und Zeitpläne essenziell ist, zeigt sich der Mehrwert eines zentralen Systems», sagt Christoph Hirter, der stellvertretender Leiter Immobilien, der Stratus täglich im Einsatz hat.

 

Stratus wird zur zentralen Steuerungsplattform

Die Immobilienverantwortlichen bei der Schweizerische Epilepsie-Stiftung verfolgen ein klares Ziel: Bis 2027 sollen sämtliche relevanten Prozesse im Immobilienportfolio über Stratus abgebildet werden. Dabei geht es nicht nur um die technische Einführung, sondern auch um die Weiterentwicklung der Organisation, insbesondere im Umgang mit Multiprojektmanagement und langfristiger Investitionsplanung.

 

Interessiert an Informationen aus erster Hand?

 

Christof Hirter, stellvertretender Leiter Immobilien bei der Schweizerischen Epilepsie-Stiftung wird am “Stratus Best Practice 2026” einen Werkstattbericht geben.

 

Der Anlass findet am 2. Juni 2026 von 13 bis 17 Uhr im EPI Park Seminar der Schweizerischen Epilepsie-Stiftung (Südstrasse 120, 8008 Zürich) statt.

 

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